16
Dez
13

Kvosin

Hallöchen alle zusammen,

ich bin nun wieder voll im Strickfieber und angesichts der bevorstehenden 3 Wochen Ferien habe ich die ersten Panik-Wollkäufe hinter mir.😉 Ich hoffe die vielen Knäulchen verstricke ich dann über Weihnachten auch…

Letzte Woche habe ich gleich noch eine Mütze gestrickt, denn mir ist aufgefallen, dass ich weiter gar keine Mützen in meinem Schrank habe. Und als leidenschaftlicher Stricker ist das eigentlich eine Schande…

Doch dann ist mir dieses herrliche Muster von Stephen West unter die Augen gekommen und ich konnte nicht widerstehen. Also habe ich meine Reste an Rowan felted tween geplündert, noch zwei Knäulchen dazu gekaufet und fröhlich drauf losgestrickt.
Dabei herausgekommen ist das hier:

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Besonders toll finde ich wie sich die Wollfäden des Norwegermusters weiter durch die Mütze ziehen:

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Aber auch von hinten ist das Mützchen ein hübscher Anblick:

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Jetzt geht es erstmal in die Weihnachtsgeschenke-Produktion.

Liebe Grüße,

Steffi

01
Dez
13

Melde mich zurück aus der Strickpause

Hi!

Au Mann, es ist eine Ewigkeit her seit meinem letzten Post. Das liegt vor allem daran, dass ich in letzter Zeit nicht viel zum Stricken gekommen bin. Erst die Doktorarbeit und dann der neue Job. Das alles vermiest einem so ziemlich alle Stricklust.

Seit etwa einem Monat ist es nun wieder besser und ich habe kräftig die Nadeln geschwungen. Und das ist dabei heraus gekommen:

Erstmal ein Pulli für Chritoph. An dem habe ich echt ein halbes Jahr gestrickt… Das Muster war Nachschatten aus dem Buch „Stricken für Zeitvergesser“.

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Gleich danach hopste mir dieser herrliche Pulli von den Nadeln. Nach dem Muster habe ich schon seit drei Jahren geschielt, doch nie die passende Wolle gefunden. Dann vor kurzem habe ich mcih endlich für die Rowan Cocoon entschieden. Die ist super flauschig, doch fusselt scheinbar ziemlich schnell…

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Vor zwei Tagen folgte gleich der nächste Winterpulli, dieses Mal nach meinem eigenen Design. Ich wollte schon immer einen ganz langen kuscheligen Pulli, und die Idee für den Ausschnitt fand  ich irgendwie faszinierend.

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Und zuletzt habe ich vor lauter „Hilfe ich habe kein Strickprojekt mehr!“ eine Mütze nach diesem Muster hier gestrickt. Man muss dazu sagen: ich habe erst einmal in emeinem Leben eine Mütze gestrickt und hatte danach eigentlich auch nicht mehr das Bedürftnis dazu. Aber was tut man nicht alles aus Verzweiflung?

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Ist ja ganz hübsch geworden. Zumal man sie tragen kann ohne sich gleich die Frisur zu ruinieren. Trotzdem hat es in der Farbe was von einer Nonnenhaube. Naja.

So, das war’s erstmal wieder. Mal sehen was ich als nächstes produziere.

Grüßlis,

Steffi

24
Feb
13

Rückflug verschoben

Unser Rückflug wurde erst einmal auf unbestimmte Zeit verschoben. Als wir heute am Flughafen waren haben wir erfahren, dass der Flieger mit dem wir fliegen wollten noch in Frankfurt steht und nicht klar ist, wann der dort überhaupt starten wird. Jetzt wurden wir erstmal alle in ein Hotel von Air Namibia gekarrt und harren der Dinge, die da kommen. Die momentane Info lautet, dass wir morgen früh um 7 Uhr fliegen und dann irgendwann Montag abends in Deutschland sind. Aber das muss noch lange nicht heißen, dass das auch wirklich so passiert. Im Moment bin ich weiter gepflegt pessimistisch. Wenigstens müssen wir uns nicht am Flughafen die Beine in den Bauch stehen, sondern können heute Nacht noch einmal in einem Hotelbettchen schlafen. Wenigstens etwas…

Liebe Grüße,

Steffi

23
Feb
13

Zurück in Windhoek

Hallo ihr Lieben,

heute sind wir wieder zurück in Windhoek angekommen. Im Moment haben wir leider wieder Probleme mit der Air Namibia. Im Moment wissen wir noch nicht, ob unser Flug morgen tatsächlich gehen wird. Es kann auch sein, dass wir mit einem Tag Verspätung oder so ankommen. Denn heute der Flug ist wohl ausgefallen… Also macht euch bitte keine Sorgen, wenn ihr nicht sofort von uns hört. Uns geht es prima.

Liebe Grüße in die Runde,

Steffi

15
Feb
13

Namibia: Swakopmund

Unsere ereignisreichen Tage in Swakopmund gehen zu Ende. Wir haben wirklich viel gesehen und erlebt.

Gestern haben wir noch einmal einen kleinen Stadtrundgang gemacht, sind am Strand spazieren gegangen und haben das örtliche Aquarium besucht. Den Rest des Tages waren wir faul, haben Fotos gesichtet und Nachricht im Internet gegeben.

Heute Morgen haben wir dann die „Living desert tour“ gemacht. Das ist eine von einem Biologen geführte Tour durch einen Teil des Doro-Nationalpark, einem Teil der Namib-Wüste gemacht. Das war wirklich toll! Douglas, unser Guide, hat anhand von Spuren im Sand verschiedene Tiere aufspüren und uns zeigen können, so zum Beispiel Eidechsen, einen Gecko, eine Wüstenspinne, eine Schlange und mehrere Chamäleons. Und natürlich hatten wir auch die Gelegenheit Fotos von den Tierchen zu machen. Hier mal eine kleine Kostprobe:

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Außerdem haben wir einiges über die Wüste und ihre Nahrungsnetze und Mineralien gelernt und nebenbei hatten wir noch einen gigantischen Ausblick.

Am Nachmittag ging es dann noch einmal in die Namib-Wüste, dieses Mal mit einer geführten Quad-Tour. Das war auch sehr spaßig, zumal wir auch das lokal sehr beliebte „Sandboadring“ ausprobieren konnten. Dabei rutscht man auf einem flachen Brett bäuchlings die steile Seite der Düne herunter. Nur das Düne wieder hinauflaufen ist lästig.

Morgen geht es dann weiter in Richtung Walvis Bay, wo wir Kajak fahren wollen. Ich halte es für relativ unwahrscheinlich, dass ich dort wieder Internet haben werde. Daher wird wohl erstmal wieder Funkstille herrschen.

Liebe Grüße in die Runde,

Steffi

14
Feb
13

Namibia: Skelettküste und Swakopmund

Hallo ihr Lieben,

heute melde ich mich etwas schneller zurück. Denn im Moment haben wir Internet und das muss ich ausnutzen. Wir sind immer noch in Swakopmund und voraussichtlich werden wir noch einen weiteren Tag hier bleiben.

Von Twyfelfontain aus haben wir uns zuerst auf den Weg in Richtung Westen gemacht, wo wir an der Skelettküste den Weg nach Süden eingeschlagen haben. Hierzu mussten wir die Tore zum Nationalpark Skelettküste passieren und uns die Durchfahrtsgenehmigung holen. Hier hatten wir unsere erste nähere Begegnung mit einem Namibianer. Der Torwärter fragte uns nämlich, ob wir seinen Bruder mit zum anderen Tor des Skelettküsteparkes nehmen könnten, denn er müsste dort seinem Vater aushelfen, der dort Wärter wäre. Wir waren zuerst etwas skeptisch, aber wir waren zu viert und das war unsere erste echte Chance wirklich jemandem zu helfen, also nahmen wir ihn mit. Gleich die erste Überraschung: nachdem der gute Mann sein Gepäck in den Kofferraum verfrachtet hatte, wollte er gleich hinterher steigen. Da mussten wir ihm erst erklären, dass er mit uns auf dem Rücksitz sitzen darf. Damit hatte er scheinbar überhaupt nicht gerechnet… Die Fahrt gestaltete sich als sehr angenehm. Wir lernten etwas über die Stämme Namibias und das Leben der einfachen Leute und erzählten im Gegenzug etwas von zu Hause. Doch ich fürchte unser Fahrgast konnte nciht die Hälfte von dem glauben… („Wie? Ihr habt keine Wüste?“ „Keine Elefanten?“ „Ihr könnt im Winter über die Seen laufen?“ „Du hast nur eine Schwester? Wie geht das denn?“ sind nur einige Beispiele seiner verdutzten Nachfragen…) Zudem zeigte er uns die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der sonst kargen Skelettküste.

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Diese Nacht übernachteten wir bei Cape Cross, wo sich eine riesige Robbenkolonie angesiedelt hat. Diese besuchten wir am nächsten Morgen gleich nach dem Frühstück (ein großer Fehler). Der Gestank war bestialisch, fast so schlimm wie damals in der Antarktis bei den Pinguinen. Robben stinken fürchterlich und zusammen mit ihrem Kot, den verwesenden Fischüberresten und den vielen Toten Robbenbabies gibt das eine übelerregende Mischung. Doch die Tierbeobachtungen die wir hier machen konnten waren wirklich sehenswert.

Danach reisten wir nach Swakopmund, wo wir bis übermorgen bleiben werden. Swakopmund ist eine kleine Touristenstadt mit unglaublich deutschen Charakter. Hier merkt man deutlich, dass Namibia einmal deutsche Kolonie war. Alles ist hier deutsch: die Häuser sehen deutsch aus, die Straßennamen und Geschäaftsnamen sind deutsch, die Leute reden deutsch und er gibt deutsches Essen wie Schwarzwälder Kirschtorte.

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Für mich fühlt sich das unglaublich seltsam an. Immerhin mache ich Urlaub in Afrika! Doch das Ganze hat ja auch ein paar Vorteile: zum Beispiel endlich Internet…🙂

Liebe Grüße in die Runde,Steffi

13
Feb
13

Namibia: Waterberg Plateau, Etosha Nationalpark und Twyfelfontain

Hallo ihr Lieben,

heute melden wir uns aus Svakopmund zurück.

Seit wir Windhouk verlassen haben, war unsere Reise zum Teil anstrengend, zum Teil aber auch richtig entspannend. Wie angekündigt sind wir zunächst weiter zum Waterberg Plateau gereist, wo wir eine Nacht im Waterberg Camp gezeltet haben. Diese Camps sind absolut nicht mit einem deutschen Zeltplatz zu vergleichen, wo die Zelte dicht an dicht stehen. Wir hatten unsere eigene geschützte Nische mit sonnengeschützter Terasse und eigenem Grillplatz. Dazu gab es einen Swimmingpool mit atemberaubender Aussicht. Unglaublich!

Am nächsten Morgen haben wir eine geführte Wanderung auf das Waterberg Plateau unternommen.  Das war ein ganz schönes Gekraxel – zum Teil steil nach oben über große Sansteinfelsen und loses Geröll. Wie froh waren wir über unsere langen Hosen und Wanderschuhe! Umso erstaunter waren wir über andere deutsche Touristen, die trotz ausdrücklicher Ermahnung durch unseren Führer mit kurzen Hosen und leichten Turnschuhen losgelaufen sind… Wie man überhaupt auf die Idee kommt in solch einem Aufzug in Afrika zelten zu fahren, ist mir ein Rätsel… Die Aussicht vom Plateau aus war auf jeden Fall gigantisch! Man schaut auf eine weite Buschsavanne bis zum Ozean – eine ähnliche Optik wie als wenn man auf den Ozean kucken würde und das Ende nicht sehen kann…

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Nach einer weiteren Abkühlung im Pool ging es dann gemütlich weiter in Richtung Norden.  Eigentlich wollten wir Zwischenstopp in Ojiwarongo machen, doch dort waren sämtliche Campingmöglichkeiten belegt. Also sind wir weiter unserer geplanten Route bis Otavi gefolgt, wo wir nun eine statt zwei Nächten bleiben konnten. Die Zeit dort haben wir vor allem mit faulenzen verbracht und mit der weiteren Planung der Reise.

Die nächsten 6 Tage verbrachten wir im Etosha Nationalpark, dem größten Nationalpark in Namibia. Hier gibt es allerhand toller Wildtiere zu sehen, zum Teil in großen Herden. Und so konnten wir im Laufe der Zeit Giraffen, Zebras, Löwen, Gnus, Nashörner, Warzenschweine, Elefanten und viele andere Arten beobachten und fotografieren. Besonders ergiebig war es,Dämmerung, Sonnenauf- und –untergang und die Nacht an einem der Wasserlöcher zu verbringen, welche zu unseren Übernachtungscamps Namutoni, Halali und Okaukuejo gehörten . Leider konnten diese schönen Stunden aber auch leicht durch ignorante Touristen (meisten Deutsche) vermiest werden, welche sich laut am Wasserloch unterhalten, geraucht oder mit Blitz fotografiert haben, denn wie man sich leicht vorstellen kann stört und verscheucht das zum Teil die Tiere…

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Schließlich verließen wir den Etosha Nationalpark in Richtung Twyfelfontain, wo es neben den Orgelpfeifen-Bergen und dem „verbrannten Berg“ (der vielmehr ein kleines Hügelchen ist…) noch uralte Felszeichnungen. Und so entschlossen wir uns zu weiteren 2 Nächsten Aufenthalt auf einem sehr idyllisch gelegenen Campigplatz direkt neben einem ausgetrockneten Flussbett, den dem Nachts auf gerne mal Herden von Kühen oder Wüstenelefanten spazieren gehen. Erstere haben auch Nachts unser Zelt umkreist und das dürre Gras rund um unser Auto gemampft…

Doch auch im Etosha erlebten wir Tierbegegnungen der ganz besonderen Art. So standen wir ohne es zu bemerken einer Herde von Elefanten im Weg, die auf dem Weg zu ihrem Wasserloch plötzlich hinter unserem Auto auftauchte und uns antrompetete. Wir beeilten uns der „hupenden“ Kolonne Platz zu machen… Auf dem Campingplatz von Okaukuejo hatten es zudem zwei Hornschnäbel auf  unsere Scheibenwischer abgesehen und sie liefen sich nur immer wieder (kurz) durch einen wie ein Löwe brüllenden, auf die zustürmenden Christoph vertreiben…

Weitere Erzählungen und Fotos folgen in den nächsten Tagen. Wir haben nämlich endlich mal für 3 Tage Internet…




Dezember 2016
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