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Namibia: Waterberg Plateau, Etosha Nationalpark und Twyfelfontain

Hallo ihr Lieben,

heute melden wir uns aus Svakopmund zurück.

Seit wir Windhouk verlassen haben, war unsere Reise zum Teil anstrengend, zum Teil aber auch richtig entspannend. Wie angekündigt sind wir zunächst weiter zum Waterberg Plateau gereist, wo wir eine Nacht im Waterberg Camp gezeltet haben. Diese Camps sind absolut nicht mit einem deutschen Zeltplatz zu vergleichen, wo die Zelte dicht an dicht stehen. Wir hatten unsere eigene geschützte Nische mit sonnengeschützter Terasse und eigenem Grillplatz. Dazu gab es einen Swimmingpool mit atemberaubender Aussicht. Unglaublich!

Am nächsten Morgen haben wir eine geführte Wanderung auf das Waterberg Plateau unternommen.  Das war ein ganz schönes Gekraxel – zum Teil steil nach oben über große Sansteinfelsen und loses Geröll. Wie froh waren wir über unsere langen Hosen und Wanderschuhe! Umso erstaunter waren wir über andere deutsche Touristen, die trotz ausdrücklicher Ermahnung durch unseren Führer mit kurzen Hosen und leichten Turnschuhen losgelaufen sind… Wie man überhaupt auf die Idee kommt in solch einem Aufzug in Afrika zelten zu fahren, ist mir ein Rätsel… Die Aussicht vom Plateau aus war auf jeden Fall gigantisch! Man schaut auf eine weite Buschsavanne bis zum Ozean – eine ähnliche Optik wie als wenn man auf den Ozean kucken würde und das Ende nicht sehen kann…

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Nach einer weiteren Abkühlung im Pool ging es dann gemütlich weiter in Richtung Norden.  Eigentlich wollten wir Zwischenstopp in Ojiwarongo machen, doch dort waren sämtliche Campingmöglichkeiten belegt. Also sind wir weiter unserer geplanten Route bis Otavi gefolgt, wo wir nun eine statt zwei Nächten bleiben konnten. Die Zeit dort haben wir vor allem mit faulenzen verbracht und mit der weiteren Planung der Reise.

Die nächsten 6 Tage verbrachten wir im Etosha Nationalpark, dem größten Nationalpark in Namibia. Hier gibt es allerhand toller Wildtiere zu sehen, zum Teil in großen Herden. Und so konnten wir im Laufe der Zeit Giraffen, Zebras, Löwen, Gnus, Nashörner, Warzenschweine, Elefanten und viele andere Arten beobachten und fotografieren. Besonders ergiebig war es,Dämmerung, Sonnenauf- und –untergang und die Nacht an einem der Wasserlöcher zu verbringen, welche zu unseren Übernachtungscamps Namutoni, Halali und Okaukuejo gehörten . Leider konnten diese schönen Stunden aber auch leicht durch ignorante Touristen (meisten Deutsche) vermiest werden, welche sich laut am Wasserloch unterhalten, geraucht oder mit Blitz fotografiert haben, denn wie man sich leicht vorstellen kann stört und verscheucht das zum Teil die Tiere…

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Schließlich verließen wir den Etosha Nationalpark in Richtung Twyfelfontain, wo es neben den Orgelpfeifen-Bergen und dem „verbrannten Berg“ (der vielmehr ein kleines Hügelchen ist…) noch uralte Felszeichnungen. Und so entschlossen wir uns zu weiteren 2 Nächsten Aufenthalt auf einem sehr idyllisch gelegenen Campigplatz direkt neben einem ausgetrockneten Flussbett, den dem Nachts auf gerne mal Herden von Kühen oder Wüstenelefanten spazieren gehen. Erstere haben auch Nachts unser Zelt umkreist und das dürre Gras rund um unser Auto gemampft…

Doch auch im Etosha erlebten wir Tierbegegnungen der ganz besonderen Art. So standen wir ohne es zu bemerken einer Herde von Elefanten im Weg, die auf dem Weg zu ihrem Wasserloch plötzlich hinter unserem Auto auftauchte und uns antrompetete. Wir beeilten uns der „hupenden“ Kolonne Platz zu machen… Auf dem Campingplatz von Okaukuejo hatten es zudem zwei Hornschnäbel auf  unsere Scheibenwischer abgesehen und sie liefen sich nur immer wieder (kurz) durch einen wie ein Löwe brüllenden, auf die zustürmenden Christoph vertreiben…

Weitere Erzählungen und Fotos folgen in den nächsten Tagen. Wir haben nämlich endlich mal für 3 Tage Internet…

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