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Feb
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Namibia: Skelettküste und Swakopmund

Hallo ihr Lieben,

heute melde ich mich etwas schneller zurück. Denn im Moment haben wir Internet und das muss ich ausnutzen. Wir sind immer noch in Swakopmund und voraussichtlich werden wir noch einen weiteren Tag hier bleiben.

Von Twyfelfontain aus haben wir uns zuerst auf den Weg in Richtung Westen gemacht, wo wir an der Skelettküste den Weg nach Süden eingeschlagen haben. Hierzu mussten wir die Tore zum Nationalpark Skelettküste passieren und uns die Durchfahrtsgenehmigung holen. Hier hatten wir unsere erste nähere Begegnung mit einem Namibianer. Der Torwärter fragte uns nämlich, ob wir seinen Bruder mit zum anderen Tor des Skelettküsteparkes nehmen könnten, denn er müsste dort seinem Vater aushelfen, der dort Wärter wäre. Wir waren zuerst etwas skeptisch, aber wir waren zu viert und das war unsere erste echte Chance wirklich jemandem zu helfen, also nahmen wir ihn mit. Gleich die erste Überraschung: nachdem der gute Mann sein Gepäck in den Kofferraum verfrachtet hatte, wollte er gleich hinterher steigen. Da mussten wir ihm erst erklären, dass er mit uns auf dem Rücksitz sitzen darf. Damit hatte er scheinbar überhaupt nicht gerechnet… Die Fahrt gestaltete sich als sehr angenehm. Wir lernten etwas über die Stämme Namibias und das Leben der einfachen Leute und erzählten im Gegenzug etwas von zu Hause. Doch ich fürchte unser Fahrgast konnte nciht die Hälfte von dem glauben… („Wie? Ihr habt keine Wüste?“ „Keine Elefanten?“ „Ihr könnt im Winter über die Seen laufen?“ „Du hast nur eine Schwester? Wie geht das denn?“ sind nur einige Beispiele seiner verdutzten Nachfragen…) Zudem zeigte er uns die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der sonst kargen Skelettküste.

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Diese Nacht übernachteten wir bei Cape Cross, wo sich eine riesige Robbenkolonie angesiedelt hat. Diese besuchten wir am nächsten Morgen gleich nach dem Frühstück (ein großer Fehler). Der Gestank war bestialisch, fast so schlimm wie damals in der Antarktis bei den Pinguinen. Robben stinken fürchterlich und zusammen mit ihrem Kot, den verwesenden Fischüberresten und den vielen Toten Robbenbabies gibt das eine übelerregende Mischung. Doch die Tierbeobachtungen die wir hier machen konnten waren wirklich sehenswert.

Danach reisten wir nach Swakopmund, wo wir bis übermorgen bleiben werden. Swakopmund ist eine kleine Touristenstadt mit unglaublich deutschen Charakter. Hier merkt man deutlich, dass Namibia einmal deutsche Kolonie war. Alles ist hier deutsch: die Häuser sehen deutsch aus, die Straßennamen und Geschäaftsnamen sind deutsch, die Leute reden deutsch und er gibt deutsches Essen wie Schwarzwälder Kirschtorte.

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Für mich fühlt sich das unglaublich seltsam an. Immerhin mache ich Urlaub in Afrika! Doch das Ganze hat ja auch ein paar Vorteile: zum Beispiel endlich Internet… 🙂

Liebe Grüße in die Runde,Steffi

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