Archive for the 'Reisen' Category

24
Jun
12

Casa del Campo

Hallöchen,

endlich habe ich mal wieder Zeit und Muße ein paar Bilder zu zeigen. Die letzten Wochen waren leider ziemlich stressig und so ist vor lauter Arbeit dieses Blog mal wieder viel zu kurz gekommen.
Seit einigen Tagen ist es hier wieder richtig heiß. Tagsüber sind es so an die 40 Grad. Da kann man nicht allzu viel in seiner Freizeit unternehmen. Also habe ich mich heute für einen kleinen Ausflug in den Wald entschieden, in der Hoffnung dass die Temperaturen dort etwas erträglicher sind. In Madrid gibt es nämlich ein wunderschönes Waldgebiet, den Casa del Campo. Von meiner schlauen Seilbahn-Gondel habe ich heute gelernt, dass der 5 Mal so groß wie der New York Central Park ist. Da ist noch nie in Madrid war sagt mir das nicht viel, aber es klingt auf jeden Fall toll… 🙂

Casa del Campo

Der Blick zurück auf Madrid

Wie ihr seht gab es hier nicht ganz so viel Schatten. Aber es war trotzdem ein sehr interessanter Ausflug. 🙂
Liebe Grüße in die schöne kühle Heimat,

Steffi

02
Jun
12

Auf in die Berge!

Gestern war es wieder so weit. Sie unvermeidliche Tour in die Berge stand an. Jedes Jahr in Spanien ist es nämlich so, dass ich diesen einen Berg besteigen muss, auf dem sich meine Flechtenkäfige befinden. Nur dummerweise bin ich ein stubenhockerisches Stadtkind mit denkbar schlechter Kondition und so wird es jedes Jahr auf’s Neue zu einer Qual. Mein Bergführer tut mir jedes Mal auf’s Neue Leid. Der Kel läuft die Strecke in einer halben Stunde, nur braucht er mit mir dreimal so lange. Gerade weit oben in en Bergen, wo die Luft so langsam dünner wird, bewege ich mich nur noch im Schneckentempo (vermutlich wäre eine tote Nacktschnecke sogar noch schneller).
Oben angekommen wird man dafür mit einer herrlichen Aussicht belohnt.

Bei den roten Markierungen im Hintergrund seht ihr außerdem meinen Arbeitsplatz. Gar nicht schlecht, was? Wie ihr seht lag da oben sogar noch Schnee…
Liebe Grüße,

Steffi

15
Jan
12

Wieder heil zurück

Hallo ihr Lieben,

hier nur kurz die Info: bin wieder heil in Deutschland eingetroffen. Gerade ist der Kulturschock hier auch eher positiv. Ich hab erstmal gestaunt, wie hell es in Frankfurt ist (ohne Smog) und wie leise (ohne den ganzen Verkehr). Jetzt bin ich erstmal kaputt und werde heute nicht viel machen. Aber das muss ich ja zum Glück auch nicht.

 

Hey! Just as a short information. I arrived well back to Frankfurt. The cultural shock was quite positive here. I really wondered, how much light there is in Frankfurt, without all the smog they have in Bangkok. And it’s so silent! But now I am really tired and I think I will be lazy the whole day. But luckily there is no need to work. 🙂

Viele liebe Grüße,

Steffi

13
Jan
12

Vortrag überstanden

Hallo ihr Lieben,

 

vielen Dank für’s Daumendrücken Es hat geholfen. Ich denke ich habe meine Sache ganz gut gemacht, zumindest hab ich auch das eine oder andere Kompliment bekommen. 🙂 Endlich kann ich aufatmen.

Morgen geht es dann auch schon wieder in Richtung Heimat. Morgens will ich nochmal kurz in die Stadt, nach dem Mittag muss ich aber dann schon zum Flughafen. Die Woche war nun doch schnell vorbei. Irgendwie freue ich mich auch wieder auf Deutschland. Da ist nicht alles so voll und laut. 🙂

Liebe Grüße in den kalten Norden (wie kalt ist es eigentlich gerade?),

 

Steffi

12
Jan
12

Bangkok, Tag 5

So langsam glaubt ihr noch, dass ich mich hier nur zum Spaß herum treibe… Daher traue ich mich kaum noch weitere Bilder zu posten und Geschichten zu erzählen. Ich tu’s jedoch trotzdem. Mir macht es nämlich selbst total viel Spaß, all diese Erlebnisse fest zu halten. Mein Reisetagebuch aus Papier muss jedoch mächtig unter meinem Blog leiden. Noch nicht eine einzige Zeile habe ich dort zu Papier gebracht…

Heute Morgen ging es vor dem Kongress nochmal zu einem Kurzausflug in die Stadt. Ich wollte mir nämlich endlich den Königspalast ansehen, und das geht hier nur bis 15.30 Uhr. Dort angekommen musste ich mich jedoch leider von einem Passanten belehren lassen, dass der heute wegen „Buddistentag“ geschlossen ist. Buddhistentag ist der Tag, an dem man hier in den Tempel beten geht. Das ist kein fester Wochentag, sondern richtet sich nach dem Mond. Na schön, das mit mir und dem Königspalast soll wohl nicht sein. Daher kriegt ihr ihn jetzt nur von außen zu sehen.

Also habe ich mich stattdessen wieder ins Boot gesetzt und für 3 Baht (2 oder 3 Cent) eine Überfahrt über den Fluss gebucht. Auf der anderen Seite steht nämlich der älteste Temper der Stadt, laut meinem schlauen Reiseführer heißt er „Wat Rakhang Khositam“.

Der Aufstieg ist leider ziemlich steil und der Abstieg für Leute mit Höhenangst (so wie mich) eine Qual.

Dafür ist die Aussicht wirklich lohnenswert.

Danach wollte ich eigentlich an ein paar Tempeln vorbei wieder zurück zum Kongresszentrum. Irgendwie habe ich mir aber doch eine TukTuk Sightseeing-Tour mit Fabrifbesichtigung aufschwatzen lassen. Bei der Gelegenheit erfuhr ich, dass so eine TukTuk-Fahrt maximal 40 Baht kosten darf, so viel also zu meinem Schnäppchen von gestern. Am ersten Tempel ausgestiegen wies mich ein netter Passent (der sich wunderte was ich an einem Tempel tue, den sonst kaum ein Tourist aufsucht) darauf hin, dass ich vermutlich einem Trickbetrug aufgesessen bin. Der Königspalast sei jeden Tag geöffnet und das ganze sei nur eine Masche um Touristen in Fabrikverkäufe zu locken. Das habe er in der Zeitung gelesen. Ein Blick in meinen Reiseführer bestätigte dies. Und so ging ich nach kuruer Besichtigung zum TukTuk zurück, und erklärte hartnäckig, dass ich von hier aus lieber zu Fuß weiter gehen möchte. Zur Bestätigung drückte ich dem Mann 20 Baht in die Hand (etwa 50 Cent) und machte mich vom Acker. Puh, da hatte ich gerade nochmal den Kopf aus der Schlinge gezogen. Frustriert kämpfte ich mich also zu Fuß weiter in Richtung U-Bahn, wobei ich den dichten Verkehr und den Lärm als sehr lästig empfand. Ich freute mich regelrecht auf den Kongress und die Ruhe während der Vorträge.
Nur leider verlief ich mich, und konnte meine Position plötzlich nicht mehr auf dem Stadtplan ausmachen (so viel zu meiner gestrigen Festsellung, dass ich mich in Bangkok ganz prima orientieren kann…). Was nun? Für ein Taxi war zu viel Stau und zu spät kommen wollte ich auch nicht. Also habe ich mutig einen Motorrad-Taxi-Fahrer angesprochen und tapfer einen Preis von 40 Baht (ein Euro) für den Weg zur nächsten U-Bahn Station ausgehandelt. Auf der Fahrt stellte ich fest, dass ich in die völlig falsche Richtung gelaufen sein musste. Der gute Mann fuhr mich nämlich geradewegs wieder zurück… Und so saß ich von Erfolgserlebnissen erfüllt hinten auf dem Motorrad und schlägelte mich durch den Stau durch den Stadt. Das hielt so lange, bis mir auffiel, dass ich ja gar keinen Helm auf dem Kopf hatte. Danach hab ich nur noch gebetet.
Doch zum Glück ist alles gut gegangen. Zur Belohnung gab’s dann auch noch ein Foto von meinem „Retter“ (Motorrad-Taxi-Fahrer erkennt man an der orangenen Weste).

Danach folgte Kongressalltag mit vielen interessanten Vorträgen. Heute Abend dann fleißiges üben für meinen Vortrag morgen. Dafür bitte ganz kräftig die Daumen drücken.
Liebe Grüße,

Steffi

12
Jan
12

Bangkok, 4. Tag (Teil 2)

Nun möchte ich meinen gestrigen Bericht endlich forsetzen. Am Pier in Bagkok angekommen machte ich mich daran die Stadt zu erkunden. Es war schließlich erst 15.30 Uhr und ich hatte somit noch massig Zeit. Für den Königspalast war es leider zu spät, denn der schließt um diese Zeit, doch in der Umgebung gibt es noch einige andere tolle Sachen zu sehen. Und so nahm ich mir eines der Boote die hier zum ganz normalen Linienverkehr gehören. An so eines zu kommen ist jedoch gar nicht so einfach, da man dazu an vielen Thais vorbei kommen muss, die einem private Touren zum zehnfachen Preis aufschwatzen wollen. Da hilft dann nur einfach hartnäckig ablehnen. Linienboot Fahren ist hingegen gar nicht teuer. Eine Fahrt im Extressboot kostet 15 Baht, was umgerechnet etwa 33 Cent sind. So kommt man im Westen der Stadt definitiv am schnellsten voran, denn so weit reicht das U-Bahn und Schwebebahn-Netz nicht. Die Alternative sind Taxis und Motorrikschas (hier auch Tuktuks genannt) ,was bei dem Dauerstau hier jedoch ewig dauern würde. Dann gibt es da natürllich noch die Motorrad-Taxis, also Leute die einen hinten auf dem Motorrad mitnehmen. Das habe ich mir bisher allerdings nicht zugetraut.

Ganz in der Nähe des Stadtpalasted gibt es den „ruhende Buddha“. Das ist dann auch DER ruhende Buddha, von dem einige schon gehört haben. Es handelt sich am eine 46 Meter lange und 15 Meter hohe goldene Statue eines liegenden Buddha, welche in einem Tempel zu finden ist. Der Anblick ist wirklich gigantisch. Leider konnte ich immer nur einen Ausschnitt der Figur photographieren. Sie ist einfach zu groß, um sie im Ganzen auf’s Bild zu bekommen.


Auf der Rückseite der langen Halle kann man 20 Baht gegen kleine Münzen eintauschen (ein halber Baht?) um sie in die Spendentöpfe der einzelnen Mönche zu tun. Dazu vielleicht ein kurzer Exkurs. Eigentlich alle Familien Thailands schicken ihre Söhne für einige Zeit (einige Tage bis Jahre) ins Kloster um Bescheidenheit und Verzicht lernen. Ein Mönch hat hier nämlich nichts und ist so auf die Hilfe der Menschen angewiesen um sich zu ernähren. Morgens gehen sie daher mit ihren Behältnissen auf die Straße und die Leute geben ihnen essen. Das tut man hier gerne, denn man glaubt, dass jede gute Tat in diesem Leben einen Aufstieg im nächsten Leben bedeutet. Und so habe auch ich die Gelegenheit genutzt und gefühlte hundert Münzlein in die metallenen Spendentöpfe der Mönche scheppern lassen.

Doch auch die anderen Tempel in dem Tempelkomplex sind sehr sehr sehenswert. Diese Spitztürme mit ihren Keramikättchen und die gold umrandeten Dächer haben einfach ihren ganz eigenen Charme.

Danach trieb es mich weiter nach Chinatown. Hierfür habe ich mich in die Rikscha eines Tuktukfahrers gesetzt den ich ganz stolz von 200 Baht auf 130 Baht herunter gehandelt habe. Die Fahrt war jedoch erstaunlich kurz, und so nehme ich an, dass auch das immernoch viel zu viel war.
Chinatown ist total choatisch. Es gibt hier verschiedene Geschäfte. Überwiegend werden jedoch Metallsachen, Werkzeuge, Fernseher und andere Technik, chinesiche Medizin und chinesischer Kitsch verkauft.

Wirklich gefallen hat es mir hier jedoch nicht. Dazu ist das ganze dann viel zu sehr in Stress ausgeartet.
Nach Hause ging es dann wieder mit der U-Bahn. Den Weg dorthin habe ich erstaunlicherweise mit meinem Stadtplan gefunden. Es gibt also noch Hoffnung für weitere Abenteuerausflüge. 🙂
Liebe Grüße,

Steffi

11
Jan
12

Bangkok, 4.Tag

Hallo ihr Lieben,

nachdem ich gestern einfach nur einen anstrengenden Kongresstag hatte, möchte ich mich dafür heute mit ein paar ganz tollen Fotos zurück melden. Die Organisatoren unseres Kongresses bieten nämlich ein Ausflugsprogramm mit Halb- und Ganztagestouren an und ich hatte mich für heute für eine Ganztagestour entschieden. Der Nachmittag war ohnehin frei (man ist sehr bemüht uns Land und Leute schmackhaft zu machen) und die Vorträge morgens waren völlig außerhalb meines Themenbereiches. Und so hab ich einfach mal blau gemacht, damit ich überhaupt etwas vom schönen Thailand zu sehen bekomme.
Morgens um 6.20 Uhr Ortszeit wurde ich von einem Kleinbustaxi aufgesammelt, welches danach auch noch andere Hotels nach den Teilnehmern abklapperte. Insgesamt zuckelten wir etwa anderthalb Stunden durch den dichten Verkehr Bangkoks, bis wir schließlich an einem vollig überklimatisierten Reisebus ankamen. Es dauerte keine 5 Minuten und ich war von der ollen KLimaanlage durchgefroren. Regulieren ließ die sich aber nicht (vermutlich kaputt) und so bat uns der Reiseleiter stattdessen Taschentücher in die Düsen zu stopfen. Er nannte das liebevoll „Thai-Tech“. Danach war es aber tatsächlich besser.
Zunächst machten wir Halt im Sommerpalast „Bang Pa-In“. König Chulalongkorn hatte wohl 2 ausgedehnte Europareisen gemacht und war von der dortigen Architektur total begeistert. Und so entschloss er sich kurzerhand diverse Baustile für seinen Sommerpalast nachzuahmen. Und so findest man hier ein buntes Mischmasch an Architektur.

Danach ging es weiter nach Ayutthaya, der ehemaligen Hauptsatdt Siams. Siam ist der alte Name für Thailand, habe ich gelernt. Das Land benannte sich jedoch 1949 selbst um, da es als einziges Süßasiatisches Land nie kolonisiert worden ist. „Thai“ bedeutet frei, so dass der Name Thailand die Unabhängigkeit des Landes wiederspiegelt.
Die ehemalige Hauptstadt Siams wurde vor 417 Jahren errichtet, allerdings von Burmanesischen Truppen abgebrannt. Seit den 90ern zählt die Ruinenstadt jedoch als Weltkulturerbe, und so ist es den Thais untersagt, sie wieder aufzubauen. Verstehen kann ich es. Denn dieser Ort hat seinen ganz eigenen Charme.

Außerdem gab es noch eine ganz besondere Attraktion hier, das „Wat Mahatat“. Es gab wohl eine Zeit, du wurde Jagd auf Buddhaköpfe im Ganzen Land gemacht. Die ließen sich wohl gut ins Ausland verkaufen und so haben einige nicht Buddhisten ihren Lebensunterhalt damit finanziert. Daher sind auch sämtliche Buddhastatuen in dem Gebiet kopflos.
Einen Kopf findet man allerdings. Es scheint im Gras vergessen worden zu ein, oder es war zu schwer um ihn zu transportieren. Nach einiger Zeit hat nun scheinbar dieser Baum hier Freundschaft mit ihm beschlossen. Schaut mal:

Danach ging es weiter zu einem Buddhatempel. Dort konnte man den Buddhistischen Glauben mal ein wenig kennenlernen Unser Reiseführer Krit erklärte uns, dass es für die Buddhisten Gebote gibt:
– nicht stehlen
– nicht morden
– nicht lügen
– nicht trinken
– nur eine Frau haben
Das funktioniert wohl bis heute noch prima, denn man will es ja auch im nächsten Leben schön haben. Und so sind die Thais wohl Jahrhunderte lang ohne Gesetz ausgekommen.
Um Buddha anzubeten gibt es wohl 3 verschiedene Opfergaben.
– ein Räucherstäbchen heißt: zeige mir den weg
– eine Blume heißt: ich bitte um Glück
– ein Goldplättchen, welches man an die Buddhastatue klebt: höre meine Gebete
Das durften wir dann auch selbst ausprobieren wenn wir wollen.

Die letzte Station unserer Reise war „der ruhende Buddha“. Dabei handelt es sich um eine ziemlich große steinerne Buddhastatue. Die Größe ist beeindruckend. Besonders interessant ist für euch aber vielleicht auch die Hochwassermarke, die man hier noch eindeutig erkennen kann.  Das Wasser stand hier stand hier laut Angaben unseres Reiseleiters etwa 2 Meter hoch.

 

Zurück sind wir dann mit einem kleinen Kreuzfahrtschiff gefahren. Auch das bot einige Interessante Ausblicke auf das Leben der Thais auf dem Land.

Angelegt haben wir dann schließlich in Bangkok. Da war mein Tag noch lange nicht zu Ende. Aber davon berichte ich ein anderes Mal.
Liebe Grüße,

Steffi

P.S.: Die Bilder können durch anklicken vergrößert werden.




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