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Bangkok, 4. Tag (Teil 2)

Nun möchte ich meinen gestrigen Bericht endlich forsetzen. Am Pier in Bagkok angekommen machte ich mich daran die Stadt zu erkunden. Es war schließlich erst 15.30 Uhr und ich hatte somit noch massig Zeit. Für den Königspalast war es leider zu spät, denn der schließt um diese Zeit, doch in der Umgebung gibt es noch einige andere tolle Sachen zu sehen. Und so nahm ich mir eines der Boote die hier zum ganz normalen Linienverkehr gehören. An so eines zu kommen ist jedoch gar nicht so einfach, da man dazu an vielen Thais vorbei kommen muss, die einem private Touren zum zehnfachen Preis aufschwatzen wollen. Da hilft dann nur einfach hartnäckig ablehnen. Linienboot Fahren ist hingegen gar nicht teuer. Eine Fahrt im Extressboot kostet 15 Baht, was umgerechnet etwa 33 Cent sind. So kommt man im Westen der Stadt definitiv am schnellsten voran, denn so weit reicht das U-Bahn und Schwebebahn-Netz nicht. Die Alternative sind Taxis und Motorrikschas (hier auch Tuktuks genannt) ,was bei dem Dauerstau hier jedoch ewig dauern würde. Dann gibt es da natürllich noch die Motorrad-Taxis, also Leute die einen hinten auf dem Motorrad mitnehmen. Das habe ich mir bisher allerdings nicht zugetraut.

Ganz in der Nähe des Stadtpalasted gibt es den „ruhende Buddha“. Das ist dann auch DER ruhende Buddha, von dem einige schon gehört haben. Es handelt sich am eine 46 Meter lange und 15 Meter hohe goldene Statue eines liegenden Buddha, welche in einem Tempel zu finden ist. Der Anblick ist wirklich gigantisch. Leider konnte ich immer nur einen Ausschnitt der Figur photographieren. Sie ist einfach zu groß, um sie im Ganzen auf’s Bild zu bekommen.


Auf der Rückseite der langen Halle kann man 20 Baht gegen kleine Münzen eintauschen (ein halber Baht?) um sie in die Spendentöpfe der einzelnen Mönche zu tun. Dazu vielleicht ein kurzer Exkurs. Eigentlich alle Familien Thailands schicken ihre Söhne für einige Zeit (einige Tage bis Jahre) ins Kloster um Bescheidenheit und Verzicht lernen. Ein Mönch hat hier nämlich nichts und ist so auf die Hilfe der Menschen angewiesen um sich zu ernähren. Morgens gehen sie daher mit ihren Behältnissen auf die Straße und die Leute geben ihnen essen. Das tut man hier gerne, denn man glaubt, dass jede gute Tat in diesem Leben einen Aufstieg im nächsten Leben bedeutet. Und so habe auch ich die Gelegenheit genutzt und gefühlte hundert Münzlein in die metallenen Spendentöpfe der Mönche scheppern lassen.

Doch auch die anderen Tempel in dem Tempelkomplex sind sehr sehr sehenswert. Diese Spitztürme mit ihren Keramikättchen und die gold umrandeten Dächer haben einfach ihren ganz eigenen Charme.

Danach trieb es mich weiter nach Chinatown. Hierfür habe ich mich in die Rikscha eines Tuktukfahrers gesetzt den ich ganz stolz von 200 Baht auf 130 Baht herunter gehandelt habe. Die Fahrt war jedoch erstaunlich kurz, und so nehme ich an, dass auch das immernoch viel zu viel war.
Chinatown ist total choatisch. Es gibt hier verschiedene Geschäfte. Überwiegend werden jedoch Metallsachen, Werkzeuge, Fernseher und andere Technik, chinesiche Medizin und chinesischer Kitsch verkauft.

Wirklich gefallen hat es mir hier jedoch nicht. Dazu ist das ganze dann viel zu sehr in Stress ausgeartet.
Nach Hause ging es dann wieder mit der U-Bahn. Den Weg dorthin habe ich erstaunlicherweise mit meinem Stadtplan gefunden. Es gibt also noch Hoffnung für weitere Abenteuerausflüge. 🙂
Liebe Grüße,

Steffi

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2 Responses to “Bangkok, 4. Tag (Teil 2)”


  1. Januar 22, 2012 um 10:41 AM

    Bangkok ist so eine wunderbare Stadt!
    Du hast sie mit tollen Fotos eingefangen …!

    Ist leider auch schon wieder 10 Jahre her, seit ich da war …

  2. Januar 30, 2012 um 4:47 PM

    WOW Steffi, sind DAS tolle Bilder! Ich war noch nie in Bangkok, da beneide ich dich ja echt ein bisschen 😉 – auch wenn es mit viel Arbeit behaftet war. Aber wie wir sehen können, hattest du auch Freizeit 😉

    Ganz liebe Grüße und willkommen daheim 🙂 – Sunsy


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