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Bangkok, 4.Tag

Hallo ihr Lieben,

nachdem ich gestern einfach nur einen anstrengenden Kongresstag hatte, möchte ich mich dafür heute mit ein paar ganz tollen Fotos zurück melden. Die Organisatoren unseres Kongresses bieten nämlich ein Ausflugsprogramm mit Halb- und Ganztagestouren an und ich hatte mich für heute für eine Ganztagestour entschieden. Der Nachmittag war ohnehin frei (man ist sehr bemüht uns Land und Leute schmackhaft zu machen) und die Vorträge morgens waren völlig außerhalb meines Themenbereiches. Und so hab ich einfach mal blau gemacht, damit ich überhaupt etwas vom schönen Thailand zu sehen bekomme.
Morgens um 6.20 Uhr Ortszeit wurde ich von einem Kleinbustaxi aufgesammelt, welches danach auch noch andere Hotels nach den Teilnehmern abklapperte. Insgesamt zuckelten wir etwa anderthalb Stunden durch den dichten Verkehr Bangkoks, bis wir schließlich an einem vollig überklimatisierten Reisebus ankamen. Es dauerte keine 5 Minuten und ich war von der ollen KLimaanlage durchgefroren. Regulieren ließ die sich aber nicht (vermutlich kaputt) und so bat uns der Reiseleiter stattdessen Taschentücher in die Düsen zu stopfen. Er nannte das liebevoll „Thai-Tech“. Danach war es aber tatsächlich besser.
Zunächst machten wir Halt im Sommerpalast „Bang Pa-In“. König Chulalongkorn hatte wohl 2 ausgedehnte Europareisen gemacht und war von der dortigen Architektur total begeistert. Und so entschloss er sich kurzerhand diverse Baustile für seinen Sommerpalast nachzuahmen. Und so findest man hier ein buntes Mischmasch an Architektur.

Danach ging es weiter nach Ayutthaya, der ehemaligen Hauptsatdt Siams. Siam ist der alte Name für Thailand, habe ich gelernt. Das Land benannte sich jedoch 1949 selbst um, da es als einziges Süßasiatisches Land nie kolonisiert worden ist. „Thai“ bedeutet frei, so dass der Name Thailand die Unabhängigkeit des Landes wiederspiegelt.
Die ehemalige Hauptstadt Siams wurde vor 417 Jahren errichtet, allerdings von Burmanesischen Truppen abgebrannt. Seit den 90ern zählt die Ruinenstadt jedoch als Weltkulturerbe, und so ist es den Thais untersagt, sie wieder aufzubauen. Verstehen kann ich es. Denn dieser Ort hat seinen ganz eigenen Charme.

Außerdem gab es noch eine ganz besondere Attraktion hier, das „Wat Mahatat“. Es gab wohl eine Zeit, du wurde Jagd auf Buddhaköpfe im Ganzen Land gemacht. Die ließen sich wohl gut ins Ausland verkaufen und so haben einige nicht Buddhisten ihren Lebensunterhalt damit finanziert. Daher sind auch sämtliche Buddhastatuen in dem Gebiet kopflos.
Einen Kopf findet man allerdings. Es scheint im Gras vergessen worden zu ein, oder es war zu schwer um ihn zu transportieren. Nach einiger Zeit hat nun scheinbar dieser Baum hier Freundschaft mit ihm beschlossen. Schaut mal:

Danach ging es weiter zu einem Buddhatempel. Dort konnte man den Buddhistischen Glauben mal ein wenig kennenlernen Unser Reiseführer Krit erklärte uns, dass es für die Buddhisten Gebote gibt:
– nicht stehlen
– nicht morden
– nicht lügen
– nicht trinken
– nur eine Frau haben
Das funktioniert wohl bis heute noch prima, denn man will es ja auch im nächsten Leben schön haben. Und so sind die Thais wohl Jahrhunderte lang ohne Gesetz ausgekommen.
Um Buddha anzubeten gibt es wohl 3 verschiedene Opfergaben.
– ein Räucherstäbchen heißt: zeige mir den weg
– eine Blume heißt: ich bitte um Glück
– ein Goldplättchen, welches man an die Buddhastatue klebt: höre meine Gebete
Das durften wir dann auch selbst ausprobieren wenn wir wollen.

Die letzte Station unserer Reise war „der ruhende Buddha“. Dabei handelt es sich um eine ziemlich große steinerne Buddhastatue. Die Größe ist beeindruckend. Besonders interessant ist für euch aber vielleicht auch die Hochwassermarke, die man hier noch eindeutig erkennen kann.  Das Wasser stand hier stand hier laut Angaben unseres Reiseleiters etwa 2 Meter hoch.

 

Zurück sind wir dann mit einem kleinen Kreuzfahrtschiff gefahren. Auch das bot einige Interessante Ausblicke auf das Leben der Thais auf dem Land.

Angelegt haben wir dann schließlich in Bangkok. Da war mein Tag noch lange nicht zu Ende. Aber davon berichte ich ein anderes Mal.
Liebe Grüße,

Steffi

P.S.: Die Bilder können durch anklicken vergrößert werden.

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