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Kleiner Einblick in die „neue“ Ferse

Hallöchen,

so, wie versprochen will ich kurz die „neue“ Sockenstricktechnik vorstellen, die Cat Bordhi in ihrem Buch „Personal Footprints“ beschreibt. Ich muss voranstellen, dass ich selbst bei dieser Technik sehr skeptisch war und sie 1 Jahr (!) lang nicht probiert hatte, obwohl ich das Buch zu Hause hatte. Soll heißen: ihr dürft skeptisch sein. Ich bin aber inzwischen überzeugt.

Zuerst fertigt man von seinem Fuß(umriss) eine Schablone an auf der alle weiteren Dinge betreffend der Zunahmen & Co vermerkt werden. Das Buch stellt den Anspruch einen Socken stricken zu lassen, die wie eine 2. Haut passen.
Prinzipiell strickt man zuerst eine Art „Gurke“ (der Begriff ist am Dienstag erstanden, als ich meinen beiden Strickmädels das ganze erklärt habe). Man fängt bei der Spitze an, strickt den Fuß, macht die nötige Anzahl an Zunahmen an der Sohle und nimmt für die Ferse wieder Maschen ab, ganz so als würde man eine Spitze stricken.


Hier mal ein Bild von der Gurke: rechts die Spitze, dann der Fuß und hinten die Ferse. Durch die restlichen Maschen wurde zunächst ein Faden gezogen. Das Loch wird nach Öffnung des Schaftes mit 3-needle-bind-off geschlossen.
Nun der Trick: am Oberfuß sehr ihr 2 Fäden, die „Livelines“, auf welchen die Maschen für den Schaft liegen. Dazwischen ist eine Reihe glatt rechts gestrickt, wobei um die mittlerste dieser Maschen eine Schlaufe gelegt wurde. Entlang dieser Livelines werden nun die Maschen wieder mit jeweils einer Rundnadel aufgenommen.

Dann einmal an der Schlaufe ziehen und den Faden der Masche durchschneiden. (Das war der Punkt an dem ich gesagt hatte, dass mir diese Art Socken zu stricken nicht gefällt. Wer schneidet denn schon in sein Strickstück?)

Danach vorsichtig mit einer Nadel den Faden aus den übrigen Maschen ziehen und somit den Schaft öffnen. Hierzu braucht man auch das verbliebene Loch in der Ferse. So kann man mit der einen Hand schön in die Socke greifen…

Und tada! Nun kann man einfach den Faden neu ansetzen und einen Schaft ganz nach Wahl stricken und die Ferse schließen.

Wie gesagt: ich mag die Art Socken zu stricken echt gerne. Es ist irgendwie fetzig und die Socken passen wirklich wie angegossen. Das einzige was ich nciht mag ist, dass man am Ende ein paar mehr Fäden zu vernähen hat. Aber das ist finde ich kein zu großes Hindernis!

Liebe Grüße,

Steffi

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2 Responses to “Kleiner Einblick in die „neue“ Ferse”


  1. Januar 17, 2011 um 7:44 AM

    Hm…. ich hab mal eine Fersen achträglich eingefügt – reicht 😉

    Aber vielen Dank fürs Zeigen 🙂

    glg, Sunsy

    • Januar 17, 2011 um 8:22 AM

      Hallöchen,

      kein Problem. 🙂 Bin doch froh, wenn ich mal was zeigen kann. 😉
      Ich mag die Methode nachwievor. Aber das ist Geschmackssache.
      Viele liebe Grüße,

      Steffi


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