26
Jul
09

Bootsfahrt – Erster Tag

Nach meiner kleinen Rundreise in und um Spitzbergen habe ich beschlossen hier mein Reisetagebuch (oder zumindest Auszuege davon) zu veröffentlichen. Denn ich habe wenn immer es an Bord des Schiffes möglich war meine Erlebnisse aufgeschrieben. Andernfalls hätte ich jetzt mindestens wieder die Hälfte vergessen.

 

18.07.2009 

 Heute Morgen wurde Longyearbyen förmlich von Touristen überschwemmt, denn 2 riesige Kreuzfahrtschiffe sind heute im Hafen eingelaufen. Die Einwohnerzahl dieses winzigen Städtchens hatte sich auf einen Schlaf also mindestens verdoppelt, ich tippe aber eher auf vervierfacht. Und so war ich ganz froh dem Trubel hier zu entkommen. Neben den riesigen Touristenbooten sieht unser kleiner Fortschungsschiff richtig winzig aus. Es ist nicht wie ursprunglich gedacht ein Segelschiff sondern es handelt sich um einen handfesten Pott aus Strahl mit richtigem Motor. Wir musste also nicht die Segel hissen. 😉

Steffi vor dem Schiffchen

Steffi vor dem Schiffchen

Das Boot, die Kongsøy (das heißt übersetzt soviel die „Der Königs Insel“) gefällt mir richtig gut. Von außen sieht es winzig aus, doch wir 21 Leute finden hier bequem Platz. Wir Mädels teilen uns zu zwölf einen Raum, der nicht mal besonders groß ist. Doch da es immer 3 Kojen übereinander gibt, finden alle bequem Platz. Bei den Kojen handelt es sich dabei um richtige Betten, die man sogar mit einem kleinen dunklen Vorhang zuziehen kann. Jeder hat so seine kleine Höhle und man kann so auch problemlos schlafen, wenn im Zimmer noch das Licht brennt. Ja, ich denke hier kann ich es aushalten.

Die erste Haltestelle unserer Reise war Kap Thursen. Gleich bei der Landung am Strand habe ich einige interessante Dinge gefunden. Unter anderem einen Knochen von einem Walfisch, ich danke man aus der Wirbelsäule. Da habe ich es mir natürlich nicht nehmen lassen eines dieser typischen Touristenfotos zu machen.

die Knochenjaegerin :-)

die Knochenjaegerin 🙂

Doch auch die Landschaft die wir fanden war irgendwie beeindruckend. Dass es keine Bäume gab, ist für Spitzbergen ja normal. Nein, es gab sogar erstaunlich viele Pflanzen und sogar Pilze in der sonst so kargen Landschaft.

Was es hier so alles gibt

Was es hier so alles gibt

Das komme wohl daher, dass es in der Gegend im Jahresdurchschnitt etwas wärmer ist als sonst.

Kap Thursen

Kap Thursen

Doch eben deswegen war der Ort botanisch gesehen auch interessant. Die Pflanzenaufnahmen stellen mich jedoch noch vor echte Probleme. Ich kenne die Pflanzen hier nicht, doch auch so beschäftige ich mich im Moment ja eher mit Flechten. Doch ich hoffe die Namen werde ich noch lernen.

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